feministisch politisch theologisch

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Es ist gut, dass es die FAMA gibt. Für mich ist sie mit ihren 25 Jahren wie eine erwachsene Tochter, die ihre eigenen Wege geht, aber doch ganz viel in sich trägt, das uns feministische Theologinnen von Anfang an geprägt hat. Jede Nummer ist für mich ein schönes Zeichen, dass etwas weiterlebt – gefährliche Erinnerung, auf die wir uns verlassen.

Prof. Silvia Schroer | Katholische Theologin
Professorin für Altes Testament und Biblische Umwelt in Bern

Bitte macht weiter so, Eure Zeitschrift wird gebraucht. Sie hat in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten ihrem Namen alle Ehre gemacht: sie hat einen guten Ruf und Leumund (bona fama). Wichtiger noch, sie verbreitet wahrlich gute Kunde gegen die „magnaeque atricis famae» (grossen und grässlichen Gerüchte, Sallust) und engagiert sich für die Verteidigung der Frauenehre (famam sororis defendere, Cicero). So wünsche ich Euch und uns allen: Ad multas famas!

Prof. Dr. Angela Berlis | Christkatholische Theologin
Professorin für Geschichte des Altkatholizismus und Allgemeine Kirchengeschichte in Bern
Präsidentin der ESWTR (European Society of Women in Theological Research)

Welch genialer Name! Er bedeutet Gerücht; guter Ruf, Leumund; Ehre oder Berühmtheit (eine Art Programm für die FAMA, immer wieder). Fama heisst aber auch die personifizierte Göttin des Gerüchts. Sie schläft nie, hat ihren besonderen Ort im All, von dem aus sie alles belauscht und gleich wieder als Gerücht in die Welt hinaus sendet. Weil sie es schafft, sowohl Wahrheit wie Lüge in Windeseile zu verbreiten, wird sie in der bildenden Kunst geflügelt dargestellt. Die FAMA ist sozusagen das älteste Massenmedium der Menschheit! Der Redaktorinnenkreis tut gut daran, weiterzulauschen und in Umlauf zu setzen!

Marianne Vogel Kopp | Evangelische Theologin
in der Laudatio zum 25-jährigen Jubiläum der FAMA
FAMA-Leserin seit 20 Jahren

Wie lässt sich beschreiben, was den Rahmen des Gewohnten sprengt? Die FAMA ist konsequent theologisch, sie ist kreativ feministisch, sie ist ungebunden positioniert. Es gab für mich noch keine FAMA, in der mich nicht Themenstellungen zum Nachdenken angeregt und Gedanken zum Weiterdenken inspiriert hätten, in der mich nicht Formulierungen zum Schmunzeln gebracht hätten… Die FAMA ist mir zur wichtigsten feministisch-theologischen Zeitschrift geworden.

Helga Kohler-Spiegel
Professorin für Religionspädagogik in Feldkirch, Österreich