FAMA

Unabhängig seit über 40 Jahren

Die FAMA ist die feministisch-theologische Zeitschrift der Schweiz. Seit 1985 erscheint sie viermal pro Jahr.

Redaktion

Die FAMA wird von derzeit zehn Menschen in ehrenamtlicher Arbeit hergestellt.

Laura Klingenberg

Reformierte Theologin und Pfarrerin, Sozialarbeiterin. Beruflicher Fokus auf sonderpädagogischer Religionspädagogik, Kinder- und Jugendarbeit. Bei FAMA seit 2023.

Sabine Scheuter

Reformierte Theologin, Beauftragte für Diversity und Genderfragen der Reformierten Kirche Zürich. Bei FAMA seit 2015.

Veronika Jehle

Römisch-katholische Theologin und Journalistin, Co-Redaktionsleiterin beim Forum, dem Magazin der katholischen Kirche im Kanton Zürich. Bei FAMA seit 2021.

Simone Rudiger

römisch-katholische Theologin, Spitalseelsorgerin in Basel. Bei FAMA seit 2008.

Moni Egger

Promovierte römisch-katholische Theologin, Bibelwissenschaftlerin, Märchen- und Bibelerzählerin. Bei FAMA seit 2006.

Christine Stark

Promovierte evangelische Theologin und Pfarrerin in Zürich Witikon, wo sie mit ihrer Familie lebt. Bei FAMA seit 2006.

Veronika Henschel

Keine Theologin, aber eine Gläubige. Keine Buchautorin, aber eine Schreiberin. In Basel zuhause. Bei FAMA seit 2024.

Amira Hafner-Al Jabaji

Muslimische Islamwissenschaftlerin. Seit über dreissig Jahren in der interreligiösen Arbeit tätig. Bei FAMA seit 2021.

Geneva Moser

Philosophin und Geschlechterforscherin, Schreibende. In der FAMA-Redaktion von 2016-2022 und wieder seit 2024.

Jeannette Behringer

Promovierte Politologin und Ethikerin. Verantwortliche für Nachhaltige Entwicklung in Forschung und Lehre an der Universiät Zürich. Betreibt das Forum Demokratie & Ethik. Bei FAMA seit 2011.

Ehemalige Redaktor*innen 
& Autor*innen

Regula Strobel (1985-1989)
Carmen Jud (1985-1994)
Monika Senn Berger (1985-1995)
Cornelia Jacomet (1985-1996)
Monika Hungerbühler (1985-2006)
Doris Strahm (1985-2006)
Silvia Strahm Bernet (1985-2006)
Li Hangartner (1986-2006)

Dorothee Dieterich (1993-1999)
Barbara Lehner  (1996-1999)
Barbara Seiler (1989-2003)
Irina Bosshart (2000-2006)
Susanne Schneeberger Geisler (2001-2010)
Kerstin Rödiger (2007-2011)
Ursula Vock (1996-2015)
Jacqueline Sonego-Mettner (1997-2015)
Esther Kobel (2006-2015)
Béatrice Bowald (2010-2021)
Nadja Boeck (2014-2021)
Tania Oldenhage (2005-2024)
Esther Imhof (2016-2024)

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FAMA – Eine Erfolgsgeschichte

Am Anfang stand eine Idee, ausgeheckt am gemeinsamen Mittagstisch: Carmen Jud, Silvia Strahm Bernet und Doris Strahm, drei katholische feministische Theologinnen, wollten eine Organisation von feministischen Theologinnen in der Schweiz gründen, um ihre Interessen und Forderungen als Frauen gegenüber einer patriarchalen Institution wie der Kirche gemeinsam vertreten zu können. Sie luden deshalb im Frühling 1983 interessierte Frauen zu einem Treffen nach Luzern ein.
 Die Gewerkschaftspläne scheiterten; stattdessen bildete sich eine Gruppe von Frauen, die ein Bulletin herausgeben wollten – als Drehscheibe für Informationen, feministisch-theologischen Gedanken- und Erfahrungsaustausch, Vernetzung. Von 1983–1985 erschien das «Bulletin der theologischen Frauen-Web- und Werkstatt» viermal im Jahr in einer Auflage von 300 Exemplaren.

1985 wagten die Frauen der Bulletin-Redaktion dann den grossen Schritt von einem hektographierten Blättchen zu einer richtigen, gedruckten Zeitschrift. Die FAMA, die erste und bis heute einzige autonome feministisch-theologische Zeitschrift der Schweiz, war geboren. Der Name FAMA – lateinisch: Gerücht, öffentliche Meinung, Rede, guter oder schlechter Ruf – war Programm: Die Herausgeberinnen wollten sich einmischen in die öffentliche Diskussion, ihre Meinung kundtun als feministische Theologinnen, Themen aufgreifen, die in der (kirchlichen und theologischen) Männerpresse keinen Platz hatten. Die FAMA wollte zudem Forum und Netzwerk sein für Frauen, die den Aufbruch wagten aus einer von Männern geprägten Kirche und Gesellschaft, wollte Informationen anbieten und Verbindungen weben.

Ehrenamtlich von neun Frauen herausgegeben, welche die Themenhefte planten und konzipierten, die Artikel vergaben und zum Teil selber schrieben, die Texte redigierten und das Layout von Hand klebten, erschien die FAMA von da an viermal im Jahr in einem Umfang von 20 Seiten. Verändert hat sich in den folgenden Jahren das Layout (von 1991 bis 2013 dreispaltig statt zweispaltig und seit 2025 mit Farbakzenten), die Auflage (von 500 auf 1500), der Webauftritt (neue Webseite 2025 dank Crowdfunding) sowie das Redaktionsteam.

Ein Professionalisierungsschub fand 1997 mit der Umstellung auf Computer-Layout statt, das an eine Fachfrau abgegeben wurde und bezahlt wird. Seit Sommer 2001 liegt auch die Administration der FAMA in externen Händen. Die Redaktor*innen arbeiten weiterhin ehrenamtlich, während die Autor*innen ein bescheidenes Seitenhonorar von 50 Franken erhalten. 2007 wurde das Layout leicht modernisiert, 2025 fand ein grösseres Redesign des Heftes statt – als grösste Veränderung gibt es seitdem Farbakzente im zuvor schwarz-weissen Heft.

Ende 2006 verliessen alle Gründungsfrauen das Team. Nach mehr als zwanzig Jahren ein verdienter Abschied. Trotz dieses historischen Einschnitts ging die FAMA mit frischem Elan in die nächste Runde, mit einem Team aus vier bisherigen und fünf neuen, jüngeren Frauen. Die neun Redaktorinnen deckten ein breites Spektrum von beruflichen Tätigkeiten ab: Pfarrerin, Filmbeauftragte, Seelsorgerin, Dozentin, Publizistin, Familienfrau, Erwachsenenbildnerin, Buchautorin, Beauftragte für Ökumene, Mission und Entwicklung, Studienleiterin und vieles mehr. Neben der Verjüngung des Redaktionsteams wurde gleichzeitig auch ein Gleichgewicht zwischen katholischen und reformierten Theologinnen angestrebt.

Dass die FAMA als autonomes feministisches Projekt, das sich ausschliesslich aus Abos und Spenden finanziert, inzwischen schon seit über 40 Jahren erscheint, werten wir Redaktor*innen als Erfolgsgeschichte. Wir arbeiten mit viel Lust und Engagement aus feministischer Sicht an gesellschaftspolitischen und theologischen Themen, die uns interessieren und über die wir gerne etwas lesen würden – und hoffen weiterhin auf ein positives Echo unserer Leser*innen.

Friends

Die FAMA ist Teil eines feministisch-theologischen Netzwerks.

Neue Wege

Die Zeitschrift Neue Wege setzt sich seit 1906 mit Ent­wick­lun­gen in Po­li­tik, Wirt­schaft, Ge­sell­schaft und Kir­che kritisch aus­ein­an­der.

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Die Zeitschrift Neue Wege setzt sich seit 1906 mit Ent­wick­lun­gen in Po­li­tik, Wirt­schaft, Ge­sell­schaft und Kir­che kritisch aus­ein­an­der.
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