FAMA
Unabhängig seit über 40 Jahren
Die FAMA ist die feministisch-theologische Zeitschrift der Schweiz. Seit 1985 erscheint sie viermal pro Jahr.
FAMA
Die FAMA ist die feministisch-theologische Zeitschrift der Schweiz. Seit 1985 erscheint sie viermal pro Jahr.
Regula Strobel (1985-1989)
Carmen Jud (1985-1994)
Monika Senn Berger (1985-1995)
Cornelia Jacomet (1985-1996)
Monika Hungerbühler (1985-2006)
Doris Strahm (1985-2006)
Silvia Strahm Bernet (1985-2006)
Li Hangartner (1986-2006)
Dorothee Dieterich (1993-1999)
Barbara Lehner (1996-1999)
Barbara Seiler (1989-2003)
Irina Bosshart (2000-2006)
Susanne Schneeberger Geisler (2001-2010)
Kerstin Rödiger (2007-2011)
Ursula Vock (1996-2015)
Jacqueline Sonego-Mettner (1997-2015)
Esther Kobel (2006-2015)
Béatrice Bowald (2010-2021)
Nadja Boeck (2014-2021)
Tania Oldenhage (2005-2024)
Esther Imhof (2016-2024)
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Am Anfang stand eine Idee, ausgeheckt am gemeinsamen Mittagstisch: Carmen Jud, Silvia Strahm Bernet und Doris Strahm, drei katholische feministische Theologinnen, wollten eine Organisation von feministischen Theologinnen in der Schweiz gründen, um ihre Interessen und Forderungen als Frauen gegenüber einer patriarchalen Institution wie der Kirche gemeinsam vertreten zu können. Sie luden deshalb im Frühling 1983 interessierte Frauen zu einem Treffen nach Luzern ein. Die Gewerkschaftspläne scheiterten; stattdessen bildete sich eine Gruppe von Frauen, die ein Bulletin herausgeben wollten – als Drehscheibe für Informationen, feministisch-theologischen Gedanken- und Erfahrungsaustausch, Vernetzung. Von 1983–1985 erschien das «Bulletin der theologischen Frauen-Web- und Werkstatt» viermal im Jahr in einer Auflage von 300 Exemplaren.
1985 wagten die Frauen der Bulletin-Redaktion dann den grossen Schritt von einem hektographierten Blättchen zu einer richtigen, gedruckten Zeitschrift. Die FAMA, die erste und bis heute einzige autonome feministisch-theologische Zeitschrift der Schweiz, war geboren. Der Name FAMA – lateinisch: Gerücht, öffentliche Meinung, Rede, guter oder schlechter Ruf – war Programm: Die Herausgeberinnen wollten sich einmischen in die öffentliche Diskussion, ihre Meinung kundtun als feministische Theologinnen, Themen aufgreifen, die in der (kirchlichen und theologischen) Männerpresse keinen Platz hatten. Die FAMA wollte zudem Forum und Netzwerk sein für Frauen, die den Aufbruch wagten aus einer von Männern geprägten Kirche und Gesellschaft, wollte Informationen anbieten und Verbindungen weben.
Ehrenamtlich von neun Frauen herausgegeben, welche die Themenhefte planten und konzipierten, die Artikel vergaben und zum Teil selber schrieben, die Texte redigierten und das Layout von Hand klebten, erschien die FAMA von da an viermal im Jahr in einem Umfang von 20 Seiten. Verändert hat sich in den folgenden Jahren das Layout (von 1991 bis 2013 dreispaltig statt zweispaltig und seit 2025 mit Farbakzenten), die Auflage (von 500 auf 1500), der Webauftritt (neue Webseite 2025 dank Crowdfunding) sowie das Redaktionsteam.
Ein Professionalisierungsschub fand 1997 mit der Umstellung auf Computer-Layout statt, das an eine Fachfrau abgegeben wurde und bezahlt wird. Seit Sommer 2001 liegt auch die Administration der FAMA in externen Händen. Die Redaktor*innen arbeiten weiterhin ehrenamtlich, während die Autor*innen ein bescheidenes Seitenhonorar von 50 Franken erhalten. 2007 wurde das Layout leicht modernisiert, 2025 fand ein grösseres Redesign des Heftes statt – als grösste Veränderung gibt es seitdem Farbakzente im zuvor schwarz-weissen Heft.
Ende 2006 verliessen alle Gründungsfrauen das Team. Nach mehr als zwanzig Jahren ein verdienter Abschied. Trotz dieses historischen Einschnitts ging die FAMA mit frischem Elan in die nächste Runde, mit einem Team aus vier bisherigen und fünf neuen, jüngeren Frauen. Die neun Redaktorinnen deckten ein breites Spektrum von beruflichen Tätigkeiten ab: Pfarrerin, Filmbeauftragte, Seelsorgerin, Dozentin, Publizistin, Familienfrau, Erwachsenenbildnerin, Buchautorin, Beauftragte für Ökumene, Mission und Entwicklung, Studienleiterin und vieles mehr. Neben der Verjüngung des Redaktionsteams wurde gleichzeitig auch ein Gleichgewicht zwischen katholischen und reformierten Theologinnen angestrebt.
Dass die FAMA als autonomes feministisches Projekt, das sich ausschliesslich aus Abos und Spenden finanziert, inzwischen schon seit über 40 Jahren erscheint, werten wir Redaktor*innen als Erfolgsgeschichte. Wir arbeiten mit viel Lust und Engagement aus feministischer Sicht an gesellschaftspolitischen und theologischen Themen, die uns interessieren und über die wir gerne etwas lesen würden – und hoffen weiterhin auf ein positives Echo unserer Leser*innen.
Die Zeitschrift Neue Wege setzt sich seit 1906 mit Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche kritisch auseinander.
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Neue Wege
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