Inhaltsübersicht
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Veronika BachmannMilitärgeheimnis | Der Mann, wie ich ihn zu erahnen begann
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Moni EggerMänner, Arbeit und das täglich Brot | Eine Eine Identitätssuche entlang der biblischen Urgeschichte Gen 1-9
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Christine StarkHolder Knabe im lockigen Haar? |
Betrachtungen zum männlichen Filmstar Jesus -
Mirella ChopardVor jeder Tat eine Entscheidung | Therapeutische Arbeit mit männlichen Gewalttätern
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Sibylle BergSehnsucht Mann
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Ursula VockIhr seid zur Freiheit berufen, Brüder! | Frauenfeindlich – oder männer- und herrschaftskritisch?
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Heike WalzDialog mit Männern | Rückschritt oder Fortschritt in der feministischen Debatte?
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Julia SchöllVon nutzloser Schönheit | Thomas Manns «Joseph»
Editorial
Was ist der Mann? Gibt es den Mann überhaupt? Und wie sieht er aus? Was macht ihn aus? Ob auf der Strasse, zu Hause, an der Arbeit, im Kino, in der Bibel oder wo auch immer im täglichen Leben – auf Schritt und Tritt begegnen sie uns, «die Männer». Sie werden geliebt und bekämpft, bewundert und verachtet, gesucht und gemieden, angeschwiegen oder in berühmt gewordenen Liedern besungen. Männer gehören zu unserer Welt, haben diese mitgeprägt und tun es immer noch. Für einmal sollen sie daher im Zentrum einer FAMA Nummer stehen. Und das in einer feministischen Zeitschrift? Das veranlasst vielleicht die eine oder die andere Leserin zum Stirnerunzeln …
Aber keine Sorge: Die FAMA bleibt sich und ihren feministischen Anliegen durchaus treu. Es ist nicht so, dass «die Männer» die FAMA erobert hätten. Im Gegenteil: Nachdem vor etwas mehr als einem Jahrhundert Simone de Beauvoir in ihrem monumentalen Werk über «die Frau» – das (von Männern aus gesehen) «andere Geschlecht» – geschrieben hat, wollen wir für einmal das Blatt wenden und über Männer als das «andere Geschlecht», nachdenken – wohlgemerkt konsequent aus der Perspektive von Frauen. Verschiedene Frauen werfen spielerische und ernste Blicke auf «den Mann» und einzelne konkrete Männer. Die Autorinnen beschreiben, wie sie «den Mann» erleben, sich vorstellen, im Film vor Augen sehen, sich wünschen, im Roman und natürlich nicht zuletzt aus der biblischen Tradition lesen.
Esther Kobel